7. März 2024, 16:34 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Im Handel gibt es spezielle Anzuchttöpfchen, in denen man etwa Tomatensamen auf der Fensterbank zum Keimen bringen kann, um sie anschließend nach draußen zu setzen. Aber eine Anzuchthilfe kann man auch ganz leicht selbst herstellen.
Viele Dinge aus dem Haushalt wandern direkt in den Müll, wenn man sie nicht mehr benötigt. So ist es in der Regel auch bei Eierkartons. Pflanzenfreunde können die Verpackung allerdings noch verwenden – und zwar zum Vorziehen von Pflanzen auf der Fensterbank. Wie man Eierkartons für die Anzucht umfunktioniert, erfahren Sie in der Serie „Easy Garden“ von myHOMEBOOK.
Das braucht man für die Anzucht im Eierkarton
Für die Anzucht von Pflanzen im Eierkarton braucht man nur ein paar Utensilien:
- Eierkarton
- Schere
- Anzuchterde
- Sprühflasche mit Wasser
- Samen nach Wahl (etwa Tomaten, Paprika …)
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In wenigen Schritten ist das Anzuchtgefäß auch schon fertig. So geht man vor:
- Deckel des Eierkartons mit der Schere abschneiden
- Anzuchterde in die Vertiefungen im Karton einfüllen
- Samen in die Erde setzen (hier die Hinweise auf dem Tütchen beachten)
- Mit der Sprühflasche befeuchten
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Anschließend stellt man das Mini-Anzuchtbeet auf einen sonnigen Platz – etwa auf die Fensterbank in Richtung Süden. Die Erde sollte dabei stets feucht gehalten werden. Nach einiger Zeit werden sich bereits die ersten Pflänzchen zeigen.
Um einen Gewächshaus-Effekt zu simulieren, kann man auch eine Plastiktüte über den Eierkarton stülpen – wie in unserem Mini-Gewächshaus. Das sorgt für eine höhere Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Allerdings sollten die Pflänzchen noch ausreichend Luft bekommen. Hier erfahren Sie, was es beim Vorziehen von Pflanzen zu beachten gibt. Viel Spaß beim Nachbasteln!
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Übrigens: Dieses Mini-Projekt lässt sich auch gut mit Kindern zusammen durchführen. Wenn die ersten Samen aufgehen und keimen, kann man zusammen nach und nach beobachten, wie die Pflanze wächst, bis man sie schließlich – in der Regel nach den Eisheiligen – nach draußen setzt.