2. März 2020, 14:08 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Der Hibiskus zählt ohne Frage zu den Pflanzen mit den attraktivsten Blüten. Wer sich nicht an ihnen sattsehen kann, sollte nicht nur auf die richtige Pflege achten. Es gibt nämlich noch einen einfachen Trick, mit dem man die Blüte fördern kann.
Hibiskus wächst sehr schnell, kann im Kübel sogar bis zu drei Meter hoch werden. Doch was bringt einem eine riesige Pflanze, wenn sie kaum Blüten trägt? Die Experten vom Blumenbüro Holland wissen, wie man Abhilfe schaffen kann.
Tomatendünger gegen Kalium-Mangel
Um die Hibiskus-Blüte zu fördern, raten sie zu Tomatendünger. Am besten verabreicht man seiner Pflanze während der Wachstumsphase und Blütezeit (von März bis Oktober) alle zwei bis drei Wochen eine Dosis.
Auch interessant: 5 wichtige Regeln bei der Hortensien-Pflege
Aber was hat Hibiskus mit Tomaten zu tun? Auf Nachfrage von myHOMEBOOK erklären die Experten vom Blumenbüro Holland: „Hibiskuspflanzen können manchmal unter Kalium-Mangel leiden. Symptome hierfür sind gelbe Flecken auf älteren Blättern, welkende Blattränder oder vorzeitiger Laubfall. Dem kann mit einem kaliumhaltigen Dünger vorgebeugt werden. Tomatendünger enthält zusätzliches Kalium, was bei Tomatenpflanzen zu gesunden und schmackhaften Tomaten führt.“
Was außerdem die Blüte von Hibiskus fördert
Es gibt auch eine alternative Behandlung, mit der Sie für eine prächtige Blüte sorgen. Schneiden Sie den Hibiskus im zeitigen Frühjahr – bevor er austreibt – zurück. Wenn Sie das regelmäßig tun, pflegen Sie Ihre Pflanze, fördern die Verzweigung und verstärken außerdem die Blütenfülle. Kürzen Sie den Hibiskus dabei auf ein bis maximal zwei Drittel ein. Wichtig: Nach dem Rückschnitt müssen Sie ihn mit Nährstoffen versorgen. Greifen Sie also zum Dünger.
Auch interessant: Mit welcher Pflanze Sie für ein Blütenmeer im Garten sorgen
Die richtige Pflege von Hibiskus
Damit Maßnahmen wie der Tomatendünger oder ein Rückschnitt überhaupt Wirkung zeigen können, muss der Hibiskus natürlich richtig gepflegt werden. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Der Hibiskus braucht humusreiche, nährstoffreiche Erde. Das Substrat sollte außerdem durchlässig sein, denn Staunässe bekommt ihm nicht.
- Er sollte an einem sonnigen bis halbschattigen Platz stehen – wichtig ist, dass er nicht stundenlang in der Mittagssonne steht.
- Der Standort sollte außerdem wind- und regengeschützt sein. Vor allem die Blüten sind sehr empfindlich und vertragen beide Witterungsbedingungen nur in Maßen.
- Im Sommer sollte der Hibiskus reich bewässert werden. Achten Sie darauf, dass Sie den Boden feucht halten, ohne die Pflanze zu „ertränken“.
- Entfernen Sie verwelkte Blüten.
- Holen Sie Ihren Hibiskus rein, wenn die Temperaturen unter zwölf Grad sinken.
Auch interessant: Die richtige Pflege von Orchideen
Hinweis: Sie werden ziemlich schnell erkennen, wenn der Hibiskus mit seiner Pflege nicht zufrieden ist. Er wirft dann einfach seine Blätter und Blüten ab.
Wichtig beim Düngen Welche Nährstoffe Pflanzen unbedingt brauchen
Garten-Tipps Warum man Hecken im Herbst mit Kalium düngen sollte
Gardening Die häufigsten Fehler beim Düngen von Tomaten
Wann muss man Hibiskus umtopfen?
Für eine optimale Pflege sollten Sie den Hibiskus außerdem am besten im Frühjahr umtopfen. Ob er einen neuen Topf benötigt, erkennen Sie, wenn der alte vollständig durchwurzelt ist.