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5 Möglichkeiten

Rasenschnitt im Garten verwenden

Rasenschnitt im Garten wiederverwerten
Rasenschnitt muss nicht unbedingt auf dem Kompost landen Foto: Getty Images
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myHOMEBOOK Redaktion

12. Juli 2021, 20:46 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Rasenschnitt ist nicht etwa nur Abfall, sondern ein Material, das Hobbygärtner in ihrem Garten verwenden können und sollten.

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Es gibt fünf einfache Möglichkeiten, um Rasenschnitt im Garten zu verwenden. Ob als natürlicher Nährstofflieferant, Wachstums-Booster oder Leckerbissen für Tiere – nach dem nächsten Mähen sollte man die abgeschnittenen Halme nicht sofort entsorgen, sondern einen der fünf folgenden Tipps beherzigen.

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5 Möglichkeiten, um Rasenschnitt zu verwenden

Viele sammeln ihren Rasenschnitt nach dem Mähen und entsorgen ihn anschließend, dabei kann er im Garten noch äußerst nützlich sein.

Kompostieren

Die klassische Lösung ist das Kompostieren, bei dem man allerdings nur geringe Mengen des Rasenschnitts verwenden kann und sollte. Auch wichtig: Niemals frisches Gras in den Kompost geben, da es eine Schicht bilden, schlechter verrotten und faulen kann. Besser ist es, die Reste mit gleichen Anteilen Blättern und Zweigen zu vermengen oder aber in Schichten zu arbeiten – eine Schicht Rasenschnitt, eine Schicht Gartenabfälle.

Rasen und Beete mulchen

Rasenschnitt fungiert auch super als Mulchmaterial. Viele Mäher verfügen bereits über eine Mulchfunktion, sodass sich Hobbygärtner gar nicht weiter darum kümmern muss. Andernfalls kann man die gemähten Halme gleichmäßig auf dem Rasen verteilen und warten, dass sie sich zersetzen. Auch im Beet oder unter Hecken kann man Rasenschnitt als Mulch verwenden, denn er liefert wichtige Nährstoffe und beugt Unkraut vor.

Auch interessant: Warum es sich lohnt, den Rasen wachsen zu lassen

Hochbeete füllen

Mischt man Rasenschnitt mit Gartenabfällen, kann man ihn verwenden, um Hochbeete zu füllen. So braucht man weniger Erde und verpasst dieser gleichzeitig ausreichend Nährstoffe.

Natürlicher Dünger

Rasenschnitt kann man verwenden, um selbst einen natürlichen Flüssigdünger herzustellen, der vor allem Stickstoff liefert. Dafür braucht es ein Kilogramm Gras und zehn Liter Wasser. Beides in ein ausreichend großes Gefäß an einem warmen Standort füllen, vermengen, abdecken und 14 Tage lang ziehen lassen. Mehrmals täglich umrühren. Sobald keine Blasen mehr aufsteigen, ist der Dünger fertig und einsatzbereit.

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Tierfutter

Hobbygärtner sollten Rasenschnitt nicht für jede Tierart als Futter verwenden. Aber bei denjenigen, die Hühner halten, bietet es sich an. Die Halme einfach in den Auslauf geben, sodass sich die Tiere am Haufen bedienen können. Wer selbst keine Hühner hat, kann auch umliegende Gärten oder Bauernhöfe anfragen, ob sie am Rasenschnitt Interesse haben.

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