8. November 2024, 15:02 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Das Öffnen von Dosen kann zu einer echten Geduldsprobe werden, wenn sich die Lasche einfach nicht heben lässt. Mit einem einfachen Trick lassen sich Getränke-, Konserven- oder Tierfutterdosen im Nu öffnen.
Wenn die Lasche mal wieder fest auf der Dose sitzt, greift man zu Hause gerne zu Besteck, um sie zu lösen. Unterwegs fehlt jedoch oft ein geeignetes Hilfsmittel. Bevor man riskant an der Lasche herumfummelt, sich die Fingernägel abbricht oder kreative Werkzeuge zweckentfremdet, gibt es einen simplen Handgriff, mit dem sich die Lasche ganz leicht in die richtige Position bringen lässt – und die Dose lässt sich mühelos öffnen.
Dosen mit einem Trick leichter öffnen
Was viele nicht wissen: Die Lasche lässt sich rotieren. Das heißt, man kann sie einfach in eine andere Position drehen, um besser zugreifen und die Dose dann öffnen zu können. In ihrer Originalposition befindet sich die Lasche in einer kleinen Auskerbung auf der Oberseite der Dose. Deshalb bekommt man sie auch schwerer zu greifen. Dreht man die Lasche um 90 oder um 180 Grad, hebt sie sich automatisch an. Dadurch lässt sie sich dann leichter greifen.
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Wie kann man ein Überschäumen beim Öffnen verhindern?
Im Netz kursieren einige Tipps, mit denen man ein Überschäumen nach dem Öffnen der Dose verhindern können soll. Die einen klopfen ein paar Mal auf den Deckel der Dose, die anderen schnipsen oder klopfen auf den Dosenrand. Der Sinn dahinter: Die Bläschen sollen in der Dose langsam nach oben steigen und beim Öffnen nicht plötzlich von unten nach oben schießen.
Die University of Denmark hat im Jahr 2019 diesbezüglich eine Untersuchung durchgeführt. Das Forschungsteam hat dafür 500 Bierdosen zwei Minuten lang mithilfe einer Maschine durchschütteln lassen, um etwa den Transport der Dosen auf einem Fahrrad zu simulieren. Die Dosen wurden anschließend gewogen, um den Inhalt vor und nach dem Öffnen vergleichen zu können. Danach schnipsten die Forscher dreimal an jede Dosenseite, bevor sie die Dosen dann nach knapp einer Minute öffneten. Weitere 500 Dosen wurden weder geschüttelt noch abgeklopft, um sie mit den 500 „präparierten“ vergleichen zu können.
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Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass die geschüttelten Dosen im Schnitt drei Gramm ihres Inhaltes verloren hatten, bei den anderen 500 war es nur ein halber Gramm weniger. Das zeigte, dass es unerheblich ist, ob man vor dem Öffnen gegen die Dose schnipst oder klopft, um ein Überschäumen zu vermeiden. Stattdessen solle man nach einem holprigen Transport lieber länger mit dem Öffnen warten, damit sich die Bläschen beruhigen können.

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Dosen nicht besonders umweltfreundlich
Wenn man Wert auf einen nachhaltigen Haushalt legt, sollte man – soweit möglich – auf Dosen eher verzichten. Laut der österreichischen Initiative „Die Umweltberatung“ sind Bierdosen dreimal so klimaschädlich wie Mehrwegflaschen. Deshalb sollte man besser auf nachhaltigere Verpackungen zurückgreifen.