
5. Januar 2025, 6:56 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Nach der Weihnachtszeit bleiben gerne mal ein paar Gewürze übrig – etwa vom Plätzchenbacken oder Weihnachtsbraten. Damit die Reste haltbar und aromatisch bleiben, sollte man ein paar Dinge beachten.
Punktgenau einkaufen, sodass nach dem Kochen nichts mehr übrig bleibt? Das schafft wohl kaum einer. Gerade Gewürze, die man in größeren Mengen besorgt, bleiben nahezu immer übrig. Das ist auch nach den Feiertagen nicht anders, wenn man häufig sogar extra Gewürze und Zutaten für das Weihnachtsessen eingekauft hat. Der Fachverband der Gewürzindustrie weist darauf hin, dass Gewürze sich zwar relativ lange halten, aber eben nicht unbegrenzt. Worauf man beim Lagern von Gewürzresten achten sollte, lesen Sie hier.
Unzerkleinerte Gewürze halten sich länger
Ganze Muskatnüsse, Pfefferkörner, Kardamomkapseln oder Zimtstangen, also unzerkleinerte Gewürze, lassen sich laut Verband bis zu vier Jahre aufbewahren. Nelken, Korianderkörner, Anis oder Dillsamen halten sich sogar noch ein Jahr länger.
Gemahlene oder zerkleinerte Gewürze halten sich dagegen deutlich kürzer. Diese Art von Gewürzresten verlieren bei falscher Lagerung schon nach wenigen Monaten ihr ursprüngliches Aroma. Bei getrockneten Kräutern und Gewürzresten wird geraten, diese nicht länger als ein Jahr zu lagern.
Richtige Lagerung und Verpackung sind entscheidend
Damit die Gewürze möglichst lange ihr Aroma behalten, sollte man sie luftdicht verschließen und lichtgeschützt aufbewahren. Je länger ein Gewürz offen steht, desto mehr Aroma geht verloren. Daher empfiehlt es sich, Gewürze und Kräuter, die man in kleinen Tütchen kauft, nach dem Öffnen in gut verschließbare Gläser umzufüllen.

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Gewürzreste weiterverwenden
Getrocknete Kräuter oder auch zerkleinerte Gewürze sollte man innerhalb eines Jahres aufbrauchen. Hat man diese nun extra für das Weihnachtsessen gekauft, könnte das knapp werden. Deshalb empfiehlt etwa das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) Beifuß für Kartoffeln, Bohnen oder Käse zu verwenden – und nicht nur für den traditionellen Gänsebraten. Das Küchenkraut eignet sich auch für Salate und Suppen. Die ätherischen Öle regen demnach die Verdauung an und das Essen liegt nicht so schwer im Magen.
Auch Majoran gehört für viele in die typische Gewürzmischung für die Gans. Er eignet sich aber auch wunderbar für Brat- oder Ofenkartoffeln, Suppen und Soßen. Auch Majoran hat eine positive Wirkung auf den Körper. Neben der Förderung der Verdauung wirkt ein Tee zudem antiseptisch und ist ideal bei Erkältungen.
Mit Material der dpa