Direkt zum Inhalt wechseln
logo Das Do-it-yourself-Portal für Haus und Garten
Achtung, giftig!

So lange sollten Sie grüne Bohnen mindestens garen

Grüne Bohnen garen
Grüne Bohnen sind gesund, allerdings sollte man sie ausreichen lange garen Foto: Getty Images
myHOMEBOOK Logo
myHOMEBOOK Redaktion

5. August 2023, 5:51 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Lecker, nährstoffreich und auch noch vergleichsweise nachhaltig: Grüne Bohnen sind ein toller Tipp für alle, die sich gesund und bewusst ernähren wollen. Aber man muss erst mal das Gift rauskochen.

Artikel teilen

Grüne Bohnen enthalten viele gesunde Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen sowie Folsäure und die Vitamine C und K. Allerdings steckt in ihnen auch eine giftige Eiweißverbindung. Eine Expertin erklärt, wie lange man grüne Bohnen mindestens garen sollte.

Grüne Bohnen ausreichend garen

Nach Gefühl kochen? Besser nicht die grünen Bohnen. „Es ist wichtig, grüne Bohnen mindestens zehn Minuten lang zu kochen, um sicherzustellen, dass das Phasin vollständig abgebaut wird“, so Katja Quantius, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bremen.

Phasin ist eine giftige Eiweißverbindung in der rohen Bohne. Auch wenn laut Vergiftungsinformationszentrale des Universitätsklinikums Freiburg kein tödlicher Fall bekannt ist, kann eine Phasin-Vergiftung heftige Symptome wie starke Bauchschmerzen und blutigen Durchfall auslösen.

Mehr dazu: So einfach lassen sich Bohnen im Garten pflanzen

Der Tipp für Veganer und Vegetarier

Gut gegarte grüne Bohnen stellen aber keine Gefahr dar. Im Gegenteil: Sie sind sogar sehr gesund. Sie haben laut Verbraucherzentrale Bremen mit 2,39 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm einen hohen Gehalt an Proteinen, sind fett- und energiearm und halten lange satt. Dazu liefern sie dem Körper Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen sowie Folsäure und die Vitamine C und K.

Katja Quantius rät insbesondere Vegetariern und Veganern zu grünen Bohnen: Sie seien eine „eine gute pflanzliche Proteinquelle“ und verhelfen so zu einer ausgewogenen Ernährung.

Mehr zum Thema

Ein nachhaltiges Gemüse

Noch ein Argument für grüne Bohnen: Sie sind im Vergleich zu anderen Proteinquellen wie etwa Fisch umweltfreundlicher. Ihr Anbau erfordert weniger Wasser, verursacht geringere Treibhausgasemissionen und benötigt weniger Anbaufläche.

Außerdem lassen sich grünen Bohnen in vielen Regionen produzieren, sodass Verbraucher lokal gezogene Hülsenfrüchte kaufen können. Die Transportwege sind dann kurz, was zu weniger damit verbundenen CO2-Emissionen führt. Saison haben grünen Bohnen in Deutschland von Mai bis circa Ende September.

mit Material der dpa

Themen Gemüse

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.