9. September 2020, 20:51 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Eine Markise spendet an heißen Sommertagen Schatten auf Terrasse oer Balkon. Da sie ständig der Witterung ausgesetzt ist, kann sie aber nach einiger Zeit recht unansehnlich werden. Eine entsprechende Reinigung ist aber kein Problem. Mit ein paar einfachen Handgriffen kann man eine dreckige Markise von Vogelkot, Blütenstaub und anderen Verschmutzungen befreien.
Damit man lange etwas von seiner Markise hat, sollte man sie regelmäßig reinigen. Denn der Stoff wird ohnehin über das Jahr schon sehr durch Wind, Regen und Sonneneinstrahlung strapaziert. myHOMEBOOK erklärt, wie man am besten gegen Verschmutzungen aller Art vorgeht und worauf man achten sollte, um nicht beim Reinigen Schäden an der Markise zu verursachen.
Lose Schmutzpartikel von der Markise entfernen
Bevor man sich den hartnäckigen Verschmutzungen widmet, sollte man zuallererst die Markise von leichten Verschmutzungen wie etwa Blättern, Blüten und Pollen befreien. Dafür benutzt man am besten eine weiche Bürste. Ein Staubsauger mit Polsterbürste ist aber ebenso effektiv. Dabei sollte man allerdings darauf achten, nicht zu grob vorzugehen. Sonst besteht die Gefahr, dass man festgetrockneten Schmutz, wie zum Beispiel Vogelkot, in den Stoff reibt.
Wichtig: Wer seine Markise nicht regelmäßig von Pollen, Blüten und Blättern befreit, riskiert Stockflecken. Diese entstehen, wenn die entsprechenden Partikel feucht werden und in den Stoff einziehen.
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Eingetrockneten Schmutz einweichen
Nun kann man sich um den trockenen, stärker verkrusteten Schmutz kümmern. Dafür sollte man die verunreinigten Stellen großzügig mit Wasser abspülen. Das kann man am besten mit einem Gartenschlauch oder auch einer Gießkanne machen. Ansonsten klappt es aber auch, wenn man ein in Wasser getränktes Küchenpapier oder einen nassen Lappen auf die Stelle legt. Nachdem man das Ganze etwa eine Viertelstunde hat einweichen lassen, kann man den Schmutz einfach wegwischen.
Tipp: Es mag vielleicht verlockend klingen, für das Reinigen einer Markise einen Hochdruckreiniger zu verwenden, doch das sollte man auf jeden Fall unterlassen. Durch den hohen Wasserdruck können Nähte beschädigt werden.
Die Grundreinigung
Damit man die Markise effektiv reinigen kann, sollte man nun zu etwas Feinwaschmittel greifen. Dieses lässt sich mit einem Schwamm und lauwarmen Wasser gut aufschäumen. Anschließend kann man den Schaum ganz einfach auf die verschmutzten Stellen auftragen. Eine halbe Stunde Einwirkzeit ist optimal. Der Schmutz sollte sich nun mit klarem Wasser leicht abspülen lassen. Ist das nicht der Fall, kann man das Prozedere nach Belieben wiederholen.
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Markise trocknen lassen und imprägnieren
Damit keine neuen Flecken entstehen und man die Markise bald wieder reinigen muss, sollte man sie nun im ausgefahrenen Zustand trocknen lassen. Wer möchte, kann seine Markise danach noch zusätzlich imprägnieren. Das macht den Stoff widerstandsfähiger und verhilft ihm zu einer längeren Lebensdauer. Man sollte aber unbedingt darauf achten, ein Imprägniermittel zu verwenden, das für das Gewebematerial der Markise geeignet ist. Ist man sich unsicher, sollte man das Ganze zuerst an einer unauffälligen Stelle testen.