
2. April 2025, 10:46 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Im Frühling und Frühsommer ist Spargelzeit. Neben der guten Qualität des Gemüses ist insbesondere die richtige Lagerung essenziell, um den Spargel vor dem Verzehr frisch zu halten. myHOMEBOOK erklärt, welche häufigen Fehler man bei der Lagerung von Spargel vermeiden sollte.
Weltweit gibt es mehr als 200 verschiedene Spargelsorten. Hierzulande sind vor allem der weiße sowie der grün-violette Spargel bekannt und beliebt. Weißer Spargel wächst unterirdisch, weshalb er einen milden Geschmack hat. Grüner Spargel wächst hingegen über der Erde und muss nicht geschält werden. Durch das Sonnenlicht erhält er seine grüne Farbe. Egal, welche Spargelsorte man bevorzugt – wichtig ist, ihn richtig zu lagern. Worauf es dabei ankommt und welche Fehler man vermeiden sollte.
Typische Fehler beim Lagern von Spargel
1. Fehler: Nicht zwischen weißen und grünen Spargel unterscheiden
Weißer und grüner Spargel wird nicht nur anders zubereitet und besitzt einen anderen Geschmack, sondern sollte auch unterschiedlich gelagert werden, wie die Verbraucherzentrale informiert. Während weißer Spargel liegend aufbewahrt werden kann, sollte man grünen Spargel besser stehend lagern. Bei beiden Spargelsorten bleibt jedoch die Tatsache gleich, dass man sie am besten schnell verzehren sollte. An einem kühlen, dunklen Ort wie dem Kühlschrank oder der Vorratskammer bleibt Spargel etwa zwei bis drei Tage frisch.
2. Fehler: Spargel nicht feucht halten
Spargel sollte kühl gelagert werden. Ein häufiger Fehler ist es jedoch, das Gemüse einfach in den Kühlschrank zu legen. Dabei benötigt es Feuchtigkeit, um frisch und knackig zu bleiben. Daher ist es besser, grünen Spargel aufrecht in ein Glas mit etwas Wasser zu stellen. Weißen Spargel sollte man hingegen in ein feuchtes Tuch wickeln.
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3. Fehler: Spargel nicht einfrieren
Spargelliebhaber können die Spargelzeit von Mitte April bis Juni kaum abwarten. Wer Spargel jedoch richtig lagert, kann den Zeitraum deutlich verlängern. Man kann das Gemüse nämlich problemlos einfrieren. Hierfür den weißen Spargel schälen, die holzigen Enden kürzen und ungekocht in einen Gefrierbeutel oder einen luftdichten Behälter legen.
Grünen Spargel sollte man vor dem Einfrieren kurz blanchieren, damit Farbe und Konsistenz erhalten bleiben. Anschließend gut abtrocknen lassen und wie den weißen Spargel in einen luftdichten Behälter legen. Nun kann der Spargel im Gefrierfach gelagert werden, wo er sich bis zu acht Monate hält. Um ihn zu verzehren, wirft man ihn direkt in kochendes Wasser – ohne ihn vorher aufzutauen.

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Woran erkennt man frischen Spargel?
Ist man sich unsicher, ob Spargel noch genießbar ist, kann man auf verschiedene Weise überprüfen, ob das Gemüse noch frisch ist. Zum Beispiel kann man es hören: Reibt man frischen Spargel aneinander, ertönt ein quietschendes Geräusch. Drückt man frischen Spargel mit dem Finger, sollte er leicht nachgeben.
Außerdem ist frischer Spargel knackig. Man kann ihn also einfach durchbrechen. Dies kann man sich übrigens beim Entfernen der holzigen Enden zunutze machen. In der Regel brechen die Stangen genau an der Stelle, an der der holzige Teil endet.