23. April 2024, 13:56 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Ist die weiße Wand zu langweilig geworden oder man hat sich am bunten Anstrich satt gesehen, wird der Fläche einfach eine neue Farbe verpasst. Doch wie oft kann man sie eigentlich streichen?
Geschmäcker verändern sich, Wandfarben verblassen oder werden mit der Zeit schmutzig und unansehnlich. All das sind Gründe dafür, eine Wand zu Hause neu zu streichen – aber wie oft kann man das machen? Und gibt es einen Unterschied zwischen verputzten Wänden oder welchen mit Tapete?
Wie oft kann man eine Wand mit Tapete streichen?
Per se kann man eine Wand beliebig oft streichen. Allerdings sollte man es beim Überstreichen einer Tapete nicht übertreiben. Eine Wand mit herkömmlicher Raufasertapete sollte man nur drei- oder viermal überstreichen. Danach ist es ratsam, eine neue Tapete anzubringen und diese mit der gewünschten Farbe zu versehen. Der Grund: Die Farbanstriche versiegeln die Wand, was im schlimmsten Fall Schimmel begünstigen kann.
Tipp: Am besten eine Farbe mit hoher Deckkraft wählen, dann reicht mitunter schon ein Anstrich. Hierfür empfehlen sich sogenannte Dispersionsfarben, die zwar mehr kosten, dafür aber auch besser decken.
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Woran man erkennt, dass eine Tapete zu oft überstrichen wurde
Farbe bedeutet für eine Wand mit Tapete zusätzliches Gewicht. Wird sie zu schwer, kann es passieren, dass sich die Tapete löst oder die Farbe abblättert. Wenn das passiert, hilft nur noch, die alte Farbe oder Tapete zu entfernen. Von einem erneuten Anstrich ist in diesem Fall abzuraten.
Wie oft kann man eine verputzte Wand streichen?
Eine verputzte Wand kann man im Prinzip beliebig oft streichen. Putz ist allerdings unter anderem wegen seiner Struktur als Wandbelag beliebt. Trägt man zu viele Schichten Farbe auf, geht diese verloren. Daher sollte man vorher gut überlegen, ob der Anstrich wirklich notwendig ist – oder ob man auf das charakteristische Aussehen der Wand verzichten möchte. Eine Alternative zur klassischen Wandfarbe kann allerdings auch Streichputz sein.
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Wie lang sollte man vor dem zweiten Anstrich warten?
Damit die Farbe gut deckt, wird oft empfohlen, die Wand ein zweites Mal zu streichen. In der Regel ist man gut beraten, die Farbe über Nacht trocknen zu lassen. Generell gilt: Die untere Schicht sollte vollkommen trocken sein, bevor man die zweite aufträgt. Denn sonst könnte sich die erste Schicht wieder lösen. Außerdem lohnt sich hier ein Blick auf die Verpackung – hier werden in der Regel die entsprechenden Trocknungszeiten angegeben.