
22. Juni 2021, 20:31 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
In einem Kellerabteil droht schnell Chaos. Um diesem vorzubeugen und gleichzeitig die Übersicht zu behalten, sollte man den vorhandenen Stauraum im Keller besser nutzen. Fünf Lösungen helfen.
Kellerabteile in Mietshäusern bieten im Durchschnitt etwa eine Fläche von 5 bis 15 Quadratmetern. Ausreichend Platz ist in Anbetracht dessen, was in einer einzelnen Parzelle untergebracht werden soll, meist nicht gegeben. Um Unordnung vorzubeugen und zudem den Überblick zu wahren, sollte man im Keller für mehr Stauraum sorgen. Interior Designerin und Redakteurin Odett Schumann hat fünf Tipps.
Übersicht
Ein Regal für Dinge des regelmäßigen Gebrauchs
Ein Keller soll Stauraum für die Dinge bieten, die im normalen Wohnraum keinen Platz mehr finden. Insbesondere Speisen sowie Getränke, die kühl gelagert werden müssen, sind im Untergeschoss besser aufgehoben. Und weil man auf Wein, Konserven oder eingekochtes Essen in Einmachgläsern meist regelmäßig zugreift, ist die Aufbewahrung in einem Regal die richtige Lösung. Für den offenen Stauraum werden bevorzugt Modelle aus Holz gewählt. Doch weil diese in Kellern, die zu hoher Feuchtigkeit neigen, schnell anfangen zu schimmeln, sind rostfreie Metallregale manchmal die passendere Alternative.
Geschlossener Stauraum mit einem Schrank

Statt alles im Regal zu lagern, empfiehlt sich im Keller auch der geschlossene Stauraum hinter Schranktüren. Im Optimalfall bewahrt man in einem Schrank vor allem Dinge auf, die nur selten zum Einsatz kommen wie Lasuren, Öle oder elektrisches Werkzeug. Das Lagergut ist dabei optimal vor Staub und Schmutz geschützt und zugleich übersichtlich verstaut. Ideal sind hier Schrankmodelle, die über diverse integrierte Aufbewahrungsmöglichkeiten verfügen: Halterungen für Getränkekisten, Haken für langstielige Gartengeräte sowie problemlos verstellbare Böden. So kann der eigene Kellerbestand noch zielgerichteter verstaut werden.
Hängevorrichtungen für die Decke
Um für mehr Stauraum im Keller zu sorgen, muss bei kleinen Räumen auch mal auf die Decke ausgewichen werden. Entsprechende Hängevorrichtungen sind meist so konstruiert, dass darunter noch genügend Platz für weitere Kellerregale bleibt. An speziellen U-förmigen Halterungen lassen sich Wintersportgeräte wie Skier oder auch Leitern komfortabel verstauen. Auch für Fahrräder gibt es spezielle Haken, die sich zur Deckenmontage eignen.
Auch interessant: Keller im Sommer richtig lüften und Schimmel vermeiden
Multifunktionale Wandsysteme
Spezielle Wandsysteme sorgen im Keller für reichlich Stauraum und Ordnung. Diese lassen sich meist simpel konfigurieren und sind so äußerst multifunktional. Das Prinzip eines Wandsystem ist ähnlich dem eines Supermarktregals: Böden, Körbe und Halterungen lassen sich über eine Art Stecksystem individuell an den Wandträgern versetzen. Vom aufgewickelten Gartenschlauch über den Satz Reifen bis hin zu Reisekoffern finden in einem Wandsystem zahlreiche Dinge ihren Platz. Größere Modelle lassen sich häufig auch direkt mit einer Werkbank kombiniert. Über dieser befindet sich dann eine Lochplatte als Rückwand, die zur Aufbewahrung verschiedener kleiner Werkzeuge dient.

Schluss mit Chaos 6 Ideen für mehr Stauraum im Badezimmer

STAURAUM SCHAFFEN 5 clevere Ideen für mehr Platz in kleinen Wohnzimmern

Chaos vermeiden 5 Tipps für mehr Stauraum im Kinderzimmer
Stauraum in speziellen Boxen

Boxen, Kisten und Körbe sind mittlerweile nicht nur im Wohnraum, sondern auch im Keller ein fester Bestandteil. Moderne Boxen und Kisten sind mittlerweile so konzipiert, dass sie sich als eine Art geschlossenes System leicht übereinander stapeln lassen. Aus Kunststoff oder Metall gefertigt, verfügen sie außerdem über eine hohe Stabilität und optimalen Schutz vor Dreck und Feuchtigkeit. Zur besseren Übersichtlichkeit lassen sich die meisten Modelle außerdem beschriften. Eher empfindliche Dinge wie Kleidung und andere Textilien sind in speziellen Kleiderhüllen gut geschützt vor Staub, Schmutz und Mottenbefall.