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Stiftung Warentest

Blitzsauber, aber kein Alleskönner: Allzweckreiniger im Test

Ein Mensch reinigt eine Oberfläche
Viele Allzweckreiniger entfernen Staub und Fett wirkungsvoll, stoßen zum Beispiel bei Kalkflecken aber an Grenzen. Foto: Getty Images
dpa

30. April 2021, 5:06 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Nur eine Flasche Putzmittel für alles, das wäre schön – doch meist reicht ein Allzweckreiniger nicht aus, damit die ganze Wohnung glänzt. Ein Produkt bewertet Stiftung Warentest aber mit «sehr gut».

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Manche Allzweckreiniger können beides: Oberflächen schonen und zugleich dort Staub und Fett wirkungsvoll entfernen. Doch bei Kalk, klebrigem Sirup, Übergekochtem oder Eingebrannten stoßen viele Allzweckreiniger an ihre Grenzen, berichtet die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift „test“ (Ausgabe 5/2021).

Allzweckreiniger im Test: von „sehr gut“ bis „mangelhaft“

Die Stiftung hat insgesamt 13 Allzweckreiniger im Labor genauer unter die Lupe genommen. Die Tester verwendeten die Produkte sowohl verdünnt zum Wischen von Böden als auch pur gegen hartnäckige Flecken. Nicht alle Produkte überzeugten in beiden Disziplinen.

Ganz vorne landete in der Bewertung der Domol Allzweckreiniger von Rossmann mit der Note „sehr gut“. Die Note „gut“ erhielten sieben weitere Produkte, davon zeigten vier laut der Stiftung eine sehr gute Reinigungskraft: dm Denkmit, Frosch, Lidl W5 und Meister Proper.

Nicht nur die Reinigungskraft war wichtig

Je zwei Allzweckreiniger schnitten im Test mit „befriedigend“ und „ausreichend“ ab, und einer erhielt die Note „mangelhaft“ – jedoch nicht für seine Putzleistung, sondern weil das Produkt nach Warentest-Angaben die Gewässer sehr stark mit dem Wirkstoff Benzalkoniumchlorid belaste.

Bei der Gesamtnote haben die Tester neben der Reinigungsleistung (50 Prozent) auch Kriterien wie „Handhabung“ und „Gewässerbelastung“ eingerechnet, ebenso Punkte wie „Recyclingfähigkeit der Verpackung“ oder „Materialschonung“.

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Flecken am besten schnell entfernen

Auch wenn viele Allzweckreiniger die Oberflächen schonend säubern, raten die Tester davon ob, geölte Holzböden damit zu reinigen. Eingebranntes sollte man im warmen Zustand mit einem Schwamm, heißem Wasser sowie Spülmittel entfernen.

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Bei Kalk empfehlen die Experten, den Fleck mit der Hilfe einer Zitrone anzulösen. Bei stärkeren Kalkablagerungen helfen meist Putzmittel, die Zitronensäure enthalten. Am besten ist es allerdings, solchen Flecken vorzubeugen – also beispielsweise den Wasserhahn oder die Spüle regelmäßig mit einem Tuch trocken zu wischen, damit gar nicht erst Kalkflecken entstehen.

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