
23. Juni 2023, 5:46 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Für unschöne Macken in den Wänden bietet sich Fertigspachtelmasse an. Sie ist schnell gebrauchsfertig und einfach zu handhaben. Allergiker sollten darum aber lieber einen Bogen machen.
Spachtelmasse gibt es zum Anrühren, aber auch gebrauchsfertig in der Tube zu kaufen. Beide erfüllen den gleichen Zweck – unter anderem lassen sich damit Bohrlöcher in der Wand verschließen. Allerdings sollte man bei Produkten aus der Tube vorsichtig sein, insbesondere dann, wenn man Allergiker ist. Die Zeitschrift „Ökotest“ (Ausgabe 7/2023) hat sich verschiedene Fertigspachtelmassen genauer angeschaut und gesundheitsschädliche Stoffe gefunden.
Fertigspachtelmassen enthalten laut „Ökotest“ schädliche Konservierungsstoffe
Im Praxistest haben sich die 16 Fertigspachtelmassen bei „Ökotest“ allesamt bewährt. Löcher und kleine Risse in Wänden und Decke bessert solch ein Produkt aus der Tube gut aus. Einen Nagel sollte man an der Stelle allerdings nicht wieder einschlagen.
Nur vier Spachtelmassen haben ein „Gut“ erhalten. Der Knackpunkt: Damit die Kunststoffmasse nicht verdirbt, enthält sie Konservierungsmittel. Das ist auch so deklariert. Die Mittel können aber Allergien auslösen. Besonders eines gehört laut den Testern nicht in ein Alltagsprodukt: das halogenorganische Chlormethylisothiazolinon (CIT) war in sieben Produkten zu finden.
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Welche Produkte schneiden im Test gut ab?
Das sind die Testsieger: „Baufan Fertig Spachtel“, „Decofill Reparatur Schnellspachtel, Innen“, „Kodi Basic Feinspachtel, Innen und Außen“ und „Molto Innen Reparatur Moltofill“. Sie enthalten keine bedenklichen oder umstrittenen Inhaltsstoffe oder lediglich eine kleine Menge eines Mittels mit schwächerem allergenen Potenzial.
mit Material der dpa