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Experten warnen

Vorsicht bei Pellet-Lockangeboten im Internet

Pellets
Kauft man die Pellets für die Heizung online, sollte man sich vor Betrugsmaschen schützen Foto: Getty Images / Media Raw Stock
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myHOMEBOOK Redaktion

20. September 2023, 5:22 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Noch ist es warm draußen, aber die Heizsaison ist schon in Sicht. Wer mit Pellets heizt, sollte bei der Lieferantenwahl aufpassen. Denn es sind Betrüger unterwegs, die mit günstigen Preisen locken.

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Das Heizen mit Holzpellets wird immer stärker nachgefragt. Allerdings unterliegen die Preise für Pellets starken Schwankungen. In diesem Jahr kam es bereits zu einem Anstieg von 20 Prozent. Viele Eigentümer behalten deshalb die Preise im Blick und kaufen Pellets online, wenn sie gerade günstig sind. Allerdings kommt es in diesem Bereich auch immer wieder zu vermeintlichen Schnäppchen.

Pellets online kaufen – Achtung bei „Schnäppchen“

Lockangebote im Internet sollten Besitzer von Pelletheizungen besser ignorieren, rät das Deutsche Pelletinstitut. Denn seit einem Jahr komme es immer wieder vor, dass Betrüger qualitativ schlechte Ware oder überhaupt nicht lieferten. Zwar sollen Normen wie die der EU oder die deutsche ENplus-Norm die Qualität von Pellets sicherstellen. Aber die Betrüger stehlen laut dem Institut einfach die ID-Nummern anderer Unternehmen oder erfinden welche.

Passend dazu: Woran erkennt qualitativ hochwertige Holzpellets?

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Wie kann man sich vor Abzocken schützen?

Verbraucher können daher etwa die Kontaktdaten des Lieferanten mit der Liste der zertifizierten Unternehmen auf der ENplus-Webseite abgleichen, um sich vor Betrug zu schützen, so das Institut. Zudem gibt es betrügerische Fakeshops, die per Vorkasse kassieren, aber nie liefern. Wenn es sich um einen unbekannten Lieferanten handelt, sollte man daher nicht im Voraus zahlen, sondern möglichst die Zahlung bei Lieferung oder auf Rechnung wählen. Bei Verdacht auf Betrug kann die schwarze ENplus-Liste helfen.

Manchmal imitieren Betrüger sogar andere, seriöse Händler: Sie verwenden alte Rechnungen, auf denen aber die eigene Bankverbindung angegeben ist, erklärt das Institut. Käuferinnen und Käufer sollten daher die Bankdaten noch einmal an der Quelle überprüfen, bevor sie Geld überweisen.

mit Material der dpa

Themen Heizen

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