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Garten-Wissen

Um welche Pflanzen handelt es sich bei Dunkelkeimern?

Der Feldsalat ist ein typischer Dunkelkeimer
Der Feldsalat ist ein typischer Dunkelkeimer Foto: Getty Images
Marike Stucke
Autorin

5. Januar 2023, 12:48 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Bei den sogenannten Dunkelkeimern handelt es sich um spezielle Pflanzen. Was dahintersteckt und worauf es bei der Pflege ankommt, erfahren Sie hier.

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Während Pflanzen generell zwingend Licht benötigen, um zu wachsen und zu gedeihen, gibt es einige, bei denen die Keimung anderen Gesetzten unterliegt. Die Samen benötigen Dunkelheit, um den Keimungsprozess in Gang zu setzen. Tageslicht würde diesen sogar stören. Diese Pflanzen nennt man Dunkelkeimer.

Was ist bei Dunkelkeimern wichtig?

Die Samen dieser Pflanzen müssen einige Zentimeter unter der Erde eingebracht werden, um optimale Bedingungen zum Keimen zu finden. In diesen Bereich dringt tatsächlich auch noch wenig, sogenanntes langwelliges, dunkelrotes Licht durch die Erdschicht zu den Samen vor. Auf dieses reagieren Botenstoffe in den Samen der Dunkelkeimer, sofern auch sonstige Bedingungen wie genügend Feuchtigkeit und Wärme gegeben sind.

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Dunkelkeimer: Diese Arten gehören dazu

Dunkelkeimer erkennt man oft schon daran, dass die Samen eher groß sind. Lichtkeimer hingegen haben kleine, leichte Samen, die sich auch von Wind oder im Fell von Tieren davontragen lassen und sich so leicht verbreiten. Diese Samen keimen auf der Erdoberfläche, wenn ausreichend Wärme und Feuchtigkeit vorhanden sind.

Dunkelkeimer können sich nicht ganz so leicht verbreiten, die Samen sind aber mit ausreichend Energievorräten ausgestattet, sodass der Keimling es längere Zeit ohne direkte Sonnenenergie schafft, sich seinen Weg an die Oberfläche zu bahnen und erste Wurzeln auszubilden. Folgende Pflanzenarten sind Dunkelkeimer:

  • Mais: Wer Mais anpflanzen will, hat es mit diesem Dunkelkeimer relativ leicht. Die Samen können direkt mit ausreichend Abstand in die Erde gegeben werden. Der Boden sollte dafür leicht feucht sein und eine Temperatur von durchgängig mindestens 10 Grad haben.
  • Feldsalat: Feldsalat ist ein typisches Wintergemüse, das erst im Spätsommer oder Herbst gepflanzt wird. Auch wenn die Samen der Salatsorte eher klein erscheinen, haben sie genug Energiereserven, um den Keimling bis zum Durchbruch der Oberfläche mit Nährstoffen zu versorgen. Auch der Feldsalat ist also ein Dunkelkeimer.
  • Kürbis: Geröstete Kürbiskerne sind eine Delikatesse, denn die Samen des Kürbis enthalten sehr viele hochwertige Fette und Eiweiß. Diese versorgen den Kürbiskeimling unter der Erde mit viel Energie gleich zu Beginn des Pflanzenlebens. Kürbispflanzen benötigen sehr viel Platz, das sollte bei der Aussaat bedacht werden. Meist reichen ein bis drei Pflanzen für einen kleinen Garten vollkommen aus.
  • Aubergine: Die Samen der Aubergine wirken eher unscheinbar, in der Küche verarbeitet, isst man diese in der Regel einfach mit. Dennoch gehört auch die Aubergine zu den Dunkelkeimern. Am besten wird das Gemüse in Anzuchterde vorgezogen, bevor sie dann einige Zentimeter groß ins Freiland gesetzt wird.

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