
15. Februar 2020, 13:54 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Tafelfarbe und Tafellack kennen viele aus angesagten Bars und Restaurants. Oft wird dort die aktuelle Speisekarte mit Kreide an die Wand geschrieben. Aber auch in der eigenen Wohnung kann so die Wand zum Hingucker werden. Doch Vorsicht: Tafelfarbe und Tafellack unterscheiden sich.
Für Erinnerungen, den Essensplan oder Sprüche: Eine Tafel bündelt die Aufgaben und Termine der Familie an einen Ort. Doch es macht einen Unterschied, ob man eine Holzplatte oder eine Wand streicht. Denn Tafellack ist keine Tafelfarbe. Das sollten Bastler und Heimwerker beachten, wenn sie Oberflächen mit der besonderen Farbe für Kreide streichen.
Tafelfarbe und Tafellack – was ist der Unterschied?
- Tafelfarbe: Da die Tafelfarbe einen besonders hohen Anteil an Farbstoffen und Pigmenten hat, eignet sich die Farbe besonders gut für Wände. Sie ist nämlich besonders farbintensiv.
- Tafellack: Der Tafellack eignet sich aufgrund seiner Zusammensetzung hingegen besser für Oberflächen aus Holz, Metall, Kunststoff oder mineralische Materialien.
Wer Porzellan etwa mit einem beschriftbaren Schild für Kreide bemalen möchte, sollte eine besondere Tafelfarbe nehmen, die für das Material ausgezeichnet ist. Sie muss im Ofen gebrannt werden.
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Hinweis: Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Herstellerangaben. Die Bezeichnung Tafelfarbe oder Tafellack verwenden die Hersteller nicht konsequent – es könne das eine genannt sein, aber das andere drin sein. Falls Sie sich nicht sicher sind, erkundigen Sie sich bei einem Mitarbeiter im Baumarkt oder Farbenfachgeschäft. Für eine Fläche von einem Quadratmeter benötigt man rund 100 Milliliter Tafelfarbe.

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Wand mit Tafelfarbe streichen – so geht’s
Eigentlich ist das Streichen einer Wand mit Tafelfarbe nicht viel anders als das Streichen mit üblicher Wandfarbe. Üblicherweise genügt ein Anstrich. Diese Tipps sollte man dabei berücksichtigen:
- Tafelfarbe vor dem Anstrich gut durchrühren. Sonst kann die Farbe gegebenenfalls nicht so gut decken.
- Die Oberfläche muss trocken sowie schmutz-, staub- und fettfrei sein.
- Sauberes Abkleben erspart lästige Farbflecken. Tafelfarbe lässt sich nicht mehr gut aus Kleidung oder Textilien entfernen.
- Für eine große Fläche eignet sich eine große Rolle. Für die Kanten ist ein kleiner Pinsel hilfreich.