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Bessere Luftqualität

Wann und wie oft man stoßlüften sollte

stoßlüften
Stoßlüften ist das A und O, um frische Luft in der Wohnung zu haben und Schimmel zu vermeiden Foto: Getty Images
Katharina Regenthal
Redakteurin

10. Oktober 2024, 12:45 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Lüften ist das A und O, um Schimmel in der Wohnung zu vermeiden. Besonders effektiv ist dabei Stoßlüften. Aber warum ist das eigentlich so und wie funktioniert es richtig?

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Für frische Luft in der Wohnung sollte man regelmäßig die Fenster öffnen. Allerdings ist das Lüften nicht nur dafür wichtig. Vielmehr verhindert man damit die Bildung von Schimmel in Räumen. Ideal ist es dann, wenn man regelmäßig stoßlüftet, statt die Fenster dauerhaft auf Kipp zu lassen. Worauf es beim Stoßlüften ankommt, wie oft und wie lange man es tun sollte und was der Unterschied zum Querlüften ist, erfahren Sie hier.

Warum Stoßlüften wichtig ist

Um die Luftqualität in Räumen zu verbessern, ist Stoßlüften die beste Methode. Damit erreicht man innerhalb kürzester Zeit einen hohen Luftaustausch. Der Vorteil: So kühlen Wände und andere Oberflächen nicht zu sehr aus und das Schimmelrisiko wird gesenkt. Das Umweltbundesamt empfiehlt für den optimalen Luftaustausch, gleichzeitig mehrere Fenster für kurze Zeit weit zu öffnen.

Richtig stoßlüften – so geht’s

Stoßlüften ist zu jeder Jahreszeit wichtig – egal, wie warm oder kalt es draußen ist. Allerdings muss man sich etwas nach der Außentemperatur und Wind richten, damit das Lüften auch effektiv ist.

Stoßlüften bedeutet, dass man das Fenster einmal weit öffnet und so ein Luftaustausch entsteht. Ideal ist es, wenn man gegenüberliegende Fenster hat, sodass ein Durchzug entsteht.

Je nach Raum unterscheidet sich auch, wann und wie man lüften sollte. Im Schlafzimmer empfiehlt es sich, nach dem Aufstehen einmal fünf bis zehn Minuten das Fenster weit zu öffnen. Im Bad sollte man nach dem Duschen und in der Küche nach dem Kochen stoßlüften.

Da es im Winter draußen natürlich deutlich kälter ist und man nicht unnötig Energie verschwenden will, wird zu dieser Jahreszeit deutlich kürzer gelüftet. Das Umweltbundesamt rät dazu, im Winter etwa zwei- bis dreimal pro Tag für etwa fünf Minuten zu lüften. Außerdem sollte die Heizung heruntergedreht werden.

Passend dazu: Im Herbst richtig lüften und Schimmel in der Wohnung vermeiden

Im Sommer, wenn es draußen warm ist, wird dagegen eine längere Zeit empfohlen. So sollte täglich mehrmals für 10 bis 20 Minuten gelüftet werden, damit die Luft ausreichend ausgetauscht wird. Bei ähnlichen Temperaturen im Innen- und Außenbereich erfolgt dieser Austausch langsamer.

Gut zu wissen: Wenn sich mehrere Personen über längere Zeit in einem Raum aufhalten, dann sollte man natürlich häufiger das Fenster öffnen, um die alte gegen neue, frische Luft auszutauschen.

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Lieber nicht auf Kipp lüften

Viele lassen ihre Fenster den ganzen Tag oder auch in der Nacht angekippt geöffnet. Das ersetzt allerdings nicht das Stoßlüften und wird auch gerade im Winter nicht empfohlen. Laut Umweltbundesamt erhöht das nur unnötig den Energieverbrauch und die Heizkosten. Außerdem steigt das Risiko, dass sich Schimmel in der Wohnung bildet, da die Wände rasch auskühlen.

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