27. Juni 2021, 5:03 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Eine fest installierte Klimaanlage ist teuer, braucht viel Platz und einen Fachmann, der sie einbaut. Mobile Geräte bieten hier entscheidende Vorteile, aber nur auf kurze Sicht.
Eine mobile Klimaanlage lohnt sich nur bei einer geringen Raumgröße oder wenn der Einbau eines festen Gerätes nicht gestattet ist. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs des Portals Verivox in Zusammenarbeit mit Testberichte.de. Wer sich für eine mobile Klimaanlage entscheidet, sollte ein möglichst kleines Zimmer zur Kühlkammer erklären, heißt es. Denn die Geräte an sich sind relativ günstig, doch sie fressen viel Strom und verursachen dadurch hohe Kosten.
Wie viel Kosten verursacht eine mobile Klimaanlage?
Eine mobile Klimaanlage für einen Raum zwischen 15 und 30 Quadratmeter sorgt für Stromkosten von 90 Euro im Jahr. Wer bis zu 75 Quadratmeter kühlen will, muss bereits mit 170 Euro rechnen. Ein kleines Gerät (bis 30 Quadratmeter) kostet durchschnittlich 332 Euro in der Anschaffung. Das größte für bis zu 75 Quadratmeter 778 Euro.

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Wie teuer ist eine feste Klimaanlage im Vergleich?
Die fest eingebaute Alternative (Split-Geräte) kostet laut Verivox oft über 2000 Euro. Die sind dafür aber auch effizienter und schneller als eine mobile Klimaanlage. Die Montage einer nicht fest eingebauten Anlage geht dafür nicht mit einer baulichen Veränderung einher. Und sie greift eher auf ein vergleichsweise umweltfreundliches Kühlmittel zurück. Denn statt R32 kommt immer häufiger Propan (R290) zum Einsatz. Beide Varianten haben also Vor- und Nachteile.
Energielabels sollten bei der Entscheidung jedoch keine große Rolle spielen, da für Klimageräte noch nicht das neue Energielabel aus dem März 2021 gilt. Fast alle getesteten Geräte waren laut Verivox mit der Klasse A gekennzeichnet und daher kaum zu unterscheiden.